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Wenn seelischer Schmerz sichtbar wird: Selbstverletzendes Verhalten

Wenn seelischer Schmerz sichtbar wird: Selbstverletzendes Verhalten

Selbstverletzendes Verhalten bei Kindern und Jugendlichen ist für Eltern oft beunruhigend und schwer zu verstehen. Hinter dem sichtbaren Verhalten stehen meist eine starke innere Not und der Versuch, mit schwierigen Gefühlen umzugehen.

Warum verletzen sich junge Menschen selbst?

Selbstverletzung kann verschiedene Ursachen haben. Häufig geht es darum, inneren Druck oder starke Anspannung abzubauen. Manchmal werden Gefühle wie Leere oder innere Unruhe durch die äußeren Verletzungen überhaupt erst spürbar. Wenn sich vieles unsicher und außer Kontrolle anfühlt, kann Selbstverletzung einen scheinbaren Halt und Sicherheit darstellen.

Wie können Eltern reagieren?

✔ Ruhe bewahren, keine Vorwürfe machen

✔ das Gespräch anbieten, ohne Druck auszuüben

✔ Signalisieren, dass das Kind nicht allein mit seinen Problemen und Gefühlen ist

Wann ist therapeutische Unterstützung sinnvoll?

Wenn selbstverletzendes Verhalten wiederholt auftritt und die Belastung für das Kind und die Familie zunimmt, wenn Gefühle wie Hoffnungslosigkeit oder vermehrte Traurigkeit auftreten oder sich Veränderungen im Alltag zeigen, dann ist eine psychotherapeutische Vorstellung ratsam.

In der Therapie ist es nicht nur Ziel, selbstverletzendes Verhalten zu reduzieren, sondern es geht vor allem darum, die zugrunde liegenden Gefühle zu verstehen und alternative Bewältigungsstrategien zu entwickeln.

Themen für Eltern und Heranwachsende

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